Bevor ich euch erzähle, an wen diese etwas andere Liebeserklärung gerichtet ist und wovon sie handelt, möchte ich euch auf diesem Weg noch ein glückliches und gesundes neues Jahr wünschen! Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen Silvesterabend und seid mit frischem Elan in den 01. Januar 2016 gestartet.

Meine Liebeserklärung, die ich heute mit euch teile, ist aus einem “Vorsatz” heraus entstanden. Aus einem Vorsatz für´s neue Jahr. Ja ganz genau, aus einem typisch “halbherzigen” Vorsatz, den man sich zum Jahresende fest vornimmt und über die Zeit dann oft doch wieder verfallen lässt.

Darum habe ich es auch direkt gelassen, mir neue Vorsätze aufzuerlegen. Wenn ich jedoch ehrlich zu mir bin und tief in mich hinein höre, schwirrt da ein ganz gewisser Vorsatz, wenn man ihn überhaupt so nennen kann, durch meinen Kopf. Besser gesagt: ist es ein Wunsch. Ein Herzenswunsch!

Der Wunsch mehr zu reisen, mehr von der Welt zu sehen und mehr fremde Kulturen kennenzulernen. Besonders im letzten Jahr ist mir noch bewusster geworden, was das Reisen mit mir und wohl mit jedem von uns macht.

“Reisen ist nicht immer schön. Es ist nicht immer komfortabel. Manchmal tut es weh, es bricht dir sogar das Herz. Aber das ist okay. Die Reise ändert dich. Sie sollte dich ändern.

Sie hinterlässt Spuren in deiner Erinnerung, in deinem Bewusstsein, in deinem Herzen und auf deinem Körper. Du nimmst etwas mit dir und hoffentlich lässt du etwas Gutes zurück.” 

- Anthony Bourdain

Reisen erweitert den eigenen Horizont, inspiriert und lässt uns Dinge mit ganz anderen Augen sehen. Dinge, von denen wir vorher dachten, dass sie nur so sein können, nein sogar müssen, wie in unserer fest verankerten Vorstellung.

Und wenn wir sie dann selbst und wahrhaftig erleben, bilden wir schlagartig eine eigene Meinung dazu, hinterfragen uns und sind plötzlich ein Stück reicher. Reicher an Lebenserfahrung.

“Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf.” – Oscar Wilde

Während unserer Indonesien-Rundreise ist mir wieder einmal klar geworden, dass ich eigentlich nicht viel zum Leben brauche, keine 10 T-Shirts im Koffer und auch keine 5 Sonnenbrillen. Allein das Wissen, dass ein Indonesier mindestens ein Jahr vom Wert einer Urlaubsreise leben könnte, stimmt mich nachdenklich.

Das Reisen rüttelt uns wach. Auf eine sanfte, manchmal auch harte Art und Weise ruft es uns ins Gedächtnis, was wirklich wichtig ist.

Dafür liebe ich das Reisen. Für alte und neue Erkenntnisse, frische Gedankengänge und andere Sichtweisen.

Euer Julchen ♥